Fine Food Black Angus Patties (Metro) fallen durch!

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Der Burger ist, wenn man ihm all viel Aufmerksamkeit widmet und jegliche Zutaten mit Liebe und Sorgfalt selber herstellt, alles andere als Fast Food. Wenn es nun einmal schnell gehen soll und man nicht auf einen Burger verzichten möchte, kommt einem die Idee auf Tiefkühlware zurück zugreifen. Jeder Super Markt bietet irgendwelche TK-Patties an. Diese schmecken allerdings oftmals nach nichts oder nach irgendetwas, was geschmacklich nicht im entferntesten Sinne etwas mit Fleisch zu tun zu haben scheint. Die gepressten Fleischscheiben vom Block House sind da schon die gehobene Klasse und in gut sortierten Supermärkten zu haben. Auch sie konnten mich bisher aber nur wenig glücklich machen.In der Metro gibt es eine ganze Reihe “Feinkost” Burger-Patties unter dem Label “Fine Food” der Marke Finestro. Im Angebot sind fertig gepresste und gewürzte Fleischteile vom irischen Black Angus, australischem Wagyu / Kobe, französischem Charolais, kanadischem Bison und US Rind, sowie vom irischen Lamm und vom spanischen Iberico Schwein, jeweils abgepackt à 6x 200g.

Die Auswahl liest sich ersteinmal nicht schlecht und der Kilo Preis ist mitunter höher als bei Metzger um die Ecke. Das ganze muss einmal getestet werden denke ich. Also wandert die Schachtel Black Angus in den Einkaufswagen. Der Kilopreis liegt hier bei ca. 10 Euro.

Die Tk-Patties wandern direkt aus dem Froster auf den heißen Grill

Sieht soweit alles noch ganz gut aus. Das Patty ist fertig und fühlt sich zart und saftig an. Schnell einen klassisches Cheeseburger drum herum gebaut und reingebissen…

Lecker ist anders! Saftig, ja! Zart, ja doch schon. Geschmack? Ja da ist etwas, würzig ist es nicht, toller Fleischgeschmack kommt auch nicht durch. Es schmeckt leicht ranzig und das war es dann auch schon. Nur der Burger in der Mensa der Uni Hamburg ist noch schlimmer.

Mein Tipp: soll es mal schnell gehen, lohnt es sich durchaus, bei der nächsten genüsslichen Burger Aktion die doppelte Menge fertig zu machen und die nicht gebrauchten Patties selber einzufrieren. Das sollte, wenn man sowieso gerade dabei ist, nicht viel Zeit in Anspruch nehmen und wird um Welten besser schmecken als die meisten TK-Varianten. Ob ich das Wagyu Beef der Metro noch einmal testen werde weiß ich nicht, wenn dann eher mal die US-Beef-Patties von Otto Gourmet, ansonsten wird wieder selbst gewürzt, selbst gepresst und dann ganz lecker gegessen!

8 comments

  1. Hi,

    leider ist es so, dass auch die Wagyu Pattys in die gleiche Kerbe schlagen. Sind leider auch was ranzig und …aber das liegt in der Natur des Wagyu Fleisches…sehr fettig.

    Habe noch welche im Eis, die komischer Weise immer liegen bleiben wenn ich selbst gemachte Pattys da habe. Selbst gewolft und abgeschmeckt (Liquid Smoke, Petersilie evtl ne Rub) ist halt am Besten. Man weis was drin ist.

    Die Pattys von Block-House sind mit weitem Abstand die Besten die man für Geld bekommen kann. Selbst Pressen kommt in jedem Fall günstiger.

    Gruß

    Jörn

    • Gut dann bleiben die Wagyu’s auch erstmal in deren Tiefkühltruhen. Der Plan war eh demnächst mal etwas selber zu wolfen und dann frische Patties einzufrieren. Mal gucken vll. kommen irgendwann die Wagyu Patties von Otto Gourmet mal dran.

      • Ohne Spass, wenns Du es richtig dekadent haben willst… kauf Dir halt ein Wagyu Rib-Eye aus der Metro gibts da ja schön als 200 gr. Steaks (2 Stück so 38€ glaub ich)… und jag sie durch den Wolf… frischer bekommste es nicht…

        Sicher ne einmalige Erfahrung. Auch wenn Wagyu sehr hoch gelobt wird… bin ich der Meinung ein dry aged Black Angus ist schwer zu toppen.

        Habe von der Metro schon alle BurgerPattys durch.. (also die FineFood) leider alle nicht so dolle und selbst dort waren Knorpel und Flexe drin. Schade drum…

        Gruß

        Jörn

  2. André sagt:

    Ich hab die US-Beef Burger von Gourmetfleisch.de mal probiert. Als die geliefert wurden traf mich zwar der Schlag, da die sowas von grau und alles andere als dunkelrot waren. Aber der Geschmack war ganz ordentlich muss ich sagen.

    Zu Wagyu hab’ ich auch noch ne Anekdote: Von den Kollegen habe ich einen €100 Gutschein für Gourmetfleisch.de bekommen. Davon habe ich mir die hier geleistet: http://www.gourmetfleisch.de/rind/wagyu-kobe-style-rumpsteak.html
    Die habe ich dann kurz mit der Grillpfanne angebraten und in den Ofen gehauen. Das Ergebnis (https://www.mealstre.am/api/v1/meal/518d2e2de4b0c3e97efe5366) sah toll aus und schmeckte auch gut, aber hat keineswegs den hohen Preis gerechtfertigt. Da muss ich Jörn Recht geben. Dann lieber nen schönes Stück aus den Staaten oder ein Dry Aged Pommersches oder Simmentaler…

  3. CHB sagt:

    Hi,

    Ich habe die gleiche Erfahrung mit Finefood und Black Angus gemacht. Zu fest, zu salzig/würzig, einfach nicht gut. Viel besser und durchaus auf dem Niveau der Blockhouse Burger sind die American Beef Burger von Finefood. Auch die Irish Lamb Sorte ist sehr gut. Nch meiner Meinung ist black Angus ein schlechter Ausreißer im Sortiment.
    VG
    CHB

  4. Micha sagt:

    Also ich hab die irischen Black Angus probiert und fand sie geschmacklich gut.

    Mein Experiment war diese gefroren mit Stempeleisen in einer sehr heißen Pfanne zu braten. Das Ergebnis, aussenrum waren sie knusprig und innen medium.

    Ob sie nun mit frischem Hackfleisch mithalten können, kommt auf die Ware drauf an. Auf jeden Fall aber sind sie für den Spontanen Einsatz bestens geeignet. Oder welcher Metzger hat Samstag Abends noch offen?

  5. Vineyard sagt:

    War wohl nicht der einzige, der mit Wagyu eine Riesenentäuschung erlebt hat. Vor 2 Jahren zum meinem Geburtstag gekauft und gegrillt. Nur als Steak.

    Fasrig und geschmacklich wirklich nicht den Preis wert. Da schmeckte mir schon so manches Nicht-Dry Aged Steak besser.

    Lieber frisch kaufen und selber drehen.

  6. Carlos sagt:

    Die Black Angus Burger von Fine Food sich schlichtweg grottenschlecht. Hat mit Black Angus nicht zu tun. Schmecke fettig und ranzig.

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